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Rechtsanwalt.
Vergaberecht.
Hannover.
In Hannover ansässig, bundesweit tätig.

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Vergaberecht Hannover
vergabebegleitende Beratung für öffentliche Auftraggeber, Zuwendungsempfänger und Konzessionen im Wege förmlicher Vergabeverfahren

Seit der Einführung des Vergaberechts im Jahr 2016, berät die Kanzlei WEISE Rechtsanwälte, Hannover Auftraggeber und Auftragnehmer (Bieter) in sämtlichen Fragen des Öffentlichen und Privaten Vergaberechts.

Rechtsanwaltskanzlei mit den Schwerpunkten öffentliches Wirtschaftsrecht und Vergaberecht für öffentliche Institutionen

Unabhängig davon, in welchem Wirtschaftssektor ein Unternehmen tätig ist:

Wo Wirtschaft ist, soll Wettbewerb sein!

Wettbewerb bedarf sowohl aus haushaltsrechtlicher Sicht als auch zur Gleichbehandlung der Bieter klarer Regularien. Ob GWG, VGV, SektVO, VOB/A oder UVGO - wir beherrschen die Regeln des Vergabeverfahrens und kennen die unterschiedlichen Interessen von Auftraggebern und Bietern.

Unsere Rechtsanwaltskanzlei für Vergaberecht und vergabebegleitende Beratung bietet Auftraggebern und Auftragnehmern juristische Dienstleistungen, unter Berücksichtigung sowohl nationaler als auch EU-weiter Vorgaben im Bereich e-Vergabe.

Unsere Aufgabe beginnt idealerweise bei der gemeinsamen Ausarbeitung des Leistungsverzeichnisses bzw. der Leistungsbeschreibung. Was ist der Auftragsgegenstand und was ist dafür erforderlich? Nur, wenn diese Frage sauber beantwortet wird, kann die richtige und geeignete Vergabeart gewählt werden. Welche sind die -wirklich erforderlichen!- Eignungskriterien und Zuschlagskriterien? Wer hier das Vergabeverfahren sinnvoll vorbereitet, schützt sich bereits in dieser frühen Phase vor Rügen und Nachprüfungsverfahren.

Wurde doch einmal etwas übersehen oder ergeben sich neue Erkenntnisse, ist häufig keine vollständige Aufhebung erforderlich, sondern eine Rückversetzung des Vergabeverfahrens ausreichend - aber eben auch sinnvoll.

Unbeschränkte Ausschreibung, öffentliche Vergabe, beschränkte Vergabe, mit Teilnahmewettbewerb oder ohne, Verhandlungsverfahren - wir finden den richtigen Weg.

Informationspflichten, Rügefristen, Verfahren vor der Vergabekammer oder im Bereich der Unterschwellenvergabe vor den ordentlichen Gerichten - unsere Rechtsanwaltskanzlei für Vergaberecht bietet öffentlichen Auftraggebern und Bietern professionelle und praxisbewährte Unterstützung.

Wir begleiten unsere Mandanten bereits im Vorfeld der Angebotserstellung für eine optimale Aufstellung gegenüber Mitbewerbern im Vergabeverfahren und eliminieren dabei die juristischen Risiken von Nachprüfungs- und Beschwerdeverfahren ohne dabei die Zuschlagschancen im Vergabeprozess zu mindern.

In unserer Rechtsanwaltskanzlei in Hannover, begleiten wir unsere Mandanten von der Prüfung einer Ausschreibungspflicht, Gestaltung und Optimierung von Vergabeverfahren, ausschreibungsbegleitender Unterstützung bis zur rechtssicheren Verfahrensdokumentation während des gesamten Vergabeverfahrens.

Unsere Spezialisten bieten Ihnen eine langjährige Erfahrung bei der rechtlich abgesicherten Durchführung nationaler und internationaler Vergabeverfahren - damit Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren können.

Standortübergreifende Kooperationen mit befreundeten Anwaltskanzleien und Unternehmen bilden das Rückgrat für eine rechtssichere Behandlung auch bei internationalen Vergabeprojekten, sowohl in öffentlichen als auch in privatrechtlichen Bereichen.

Wir waren und sind tätig in den Bereichen Bauvergabe, Vergabe von Planungsleistungen, Vergabe von Cateringdienstleistungen, IT-Vergaben, Vergaben im Bereich der Sektorenverordnung, Vergabe von Schulungs- und Seminarleistungen, Vergabe im Bereich Energie und Umwelt und vieles mehr.

Sprechen Sie uns an.

SOFORTKONTAKT

Wir sind für Sie da – rufen Sie uns an.
Termine können wir in Eilfällen in der Regel innerhalb von 24 Stunden anbieten.

Als renommierte Rechtsanwaltskanzlei für Vergaberecht unterstützen wir Sie mit juristischem Rat in sämtlichen Bereichen des Vergaberechts:

  • Vergabemanagement
  • Juristische Prüfung ob eine Ausschreibungspflicht besteht
  • Vertragliche Gestaltungsmöglichkeiten bei ausschreibungsfreien Beschaffungsvorgängen
  • Individuelle Verhandlungsverfahren
  • Gestaltung und Optimierung von Ausschreibungsverfahren
  • Abschätzung juristischer Möglichkeiten bei Vergabeverstößen
  • Juristische Beratung von Bieter während des Vergabeverfahrens
  • Vorbereitung und Gestaltung von Ausschreibungsvorbereitungen und vertragliche Gestaltung
  • Juristische Vertretung bei Nachprüfungs- und Beschwerdeverfahren
  • Geltendmachung und Abwehr von Schadensersatzansprüchen (gerichtlich, außergerichtlich)
  • Erstellung sämtlicher Ausschreibungsunterlagen sowie der Verträge
  • Verfassen von Verträgen und Vertragsklauseln
  • Rechtssichere Verfahrensdokumentation
  • Ausarbeitung von Ausschreibungsangeboten
  • Ausarbeitung von Vergabeleitfäden
  • Beurteilung von Auschreibungsangeboten
  • Durchführung von Vergabeverfahren, sowohl auf Bieterseite, als auch auf Auftragnehmerseite
  • Begleitung bei Ausschreibungs-Verhandlungen
  • Erstellung von Leistungsbeschreibungen
  • Projektbegleitende Unterstützung im Vergabeverfahreen
  • Abwehr von Rückforderungsansprüchen von Fördermitteln
  • Prüfung von Ausschreibungsunterlagen
  • Entwurf von Rahmenverträgen und Rahmenvereinbarungen

Häufig gestellte Fragen zum Vergaberecht (FAQ)

Was ist ein "öffentlicher Auftrag" - was gilt es zu beachten?

Wer "öffentlicher Auftraggeber"ist, regelt in der Theorie § 98 GWB.

In der Praxis jedoch ist die Abgrenzung zwischen öffentlichem und nicht-öffentlichem (privaten) Auftraggeber alles andere als eindeutig.
Es gilt daher, anhand der in der Vergangenheit von der Rechtsprechung entwickelten Kriterien, öffentliche Auftraggeberpflicht für jeden Einzelfall zu überprüfen.

Zu den zweifelsfrei "öffentlichen Auftraggebern" gehören neben den klassischen Vertretern wie Bund, Länder und Gemeinden, gemäß vergangener Rechtsprechung auch Rechtskonstrukte, welche extra geschaffen wurden zum Zwecke, Aufgaben der öffentlichen Hand wahrzunehmen.

Öffentliche Auftraggeber in Ausschreibungsverfahren unterliegen strengen Formvorschriften und Fristen. Bei deren Nichtbeachtung oder Versäumnis ist der Auftragnehmer in spe aus dem Vergabeverfahren auszuscheiden.

Ausschreibungen von privaten Unternehmen hingegen, unterliegen keinerlei Ausschreibungs- oder Vergabepflichten.

Doch Achtung!
Aufgrund von Förderrichtlinien im Bundesvergabegesetz, werden immer öfter auch private Auftraggeber zu Ausschreibungen verpflichtet!

Was tun bei Fehlern in der Ausschreibung?

Bei Fehlern in der Ausschreibung neigen Vergabestellen dazu, die Ausschreibung aufzuheben oder nach dem Prinzip "Augen zu und durch zu verfahren". Die Möglichkeit, zurück zu versetzen wird dabei häufig übersehen. Wir besprechen mit Ihnen die Möglichkeiten.

Aus Bietersicht ist der Ausschreibungsfehler, z.B. eine Unklarheit in der Leistungsbeschreibung, zu rügen. Im Oberschwellenbereich besteht außerdem der Weg vor die Vergabekammer. Auch im Unterschwellenbereich sind Bieter nicht mehr rechtelos: Verfahren vor den Zivilgerichten und Einstweilige Verfügungsverfahren wahren Ihre Rechte.

Nach Zuschlagserteilung kann gegebenenfalls nicht nur der Aufwand, sondern auch der entgangene Gewinn als Schaden im Wege des Schadensersatzes geltend gemacht werden. Wir unterstützen Sie dabei.

Wer darf an einer Ausschreibung teilnehmen?

Teilnahmeberechtigt an Ausschreibungen sind grundsätzlich alle Unternehmen, die über die benötigte Qualifikation verfügen den Auftrag zu erfüllen.

Diese Befugnis zur Leistungserbringung bezieht sich zum Einen auf Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit (ein 2-Mann Unternehmen wird kaum den Zuschlag zum Bau eines Rathauses bekommen).
Doch auch eher den "Soft-Skills" zuzurechnende Eigenschaften fliessen in die Entscheidung ein. Dies können z.B. sein: Auszug aus Strafregister, Gewerbeberechtigung, Referenzen u.v.m.

Was ist bei der Angebotserstellung zu beachten?

Wie bereits erwähnt, unterliegen Ausschreibungen streng reglementierten Vergabeverfahren.
Freiräume für Kreativität, z.B. in Form von Ergänzungen, Verbesserungsvorschlägen oder wegstreichen von Ausschreibungsbestandteilen sind im Vergaberecht nicht vorgesehen.

Auch fehlende Unterlagen oder nicht vorhandene Auspreisungen stellen im Sinne des Vergaberechts unbehebbare Mängel dar, welche von der ausschreibenden Instanz mit dem sofortigen Ausscheiden des Bewerbers aus dem Verfahren zu ahnden ist.
Nicht weil man es möchte, sondern weil zur Abwehr von Regress- und Schadensersatzansprüchen ausgeschiedener Mitbieter so gehandelt werden muss.

Welche Frist ist im Vergaberecht einzuhalten?

Das Vergaberecht kennt eine Reihe Fristen, die es (wie sich nach dem Studium der vorangegangenen FQAs bereits erahnen lässt) penibelst einzuhalten gilt.

Als wichtigste Fristen welche ein Bieter verinnerlicht haben sollte, lassen sich nennen:

  • • Angebotsfrist
  • • Teilnahmefrist
  • • Zuschlagsfrist
  • • Bindefrist
  • • Stillhaltefrist
  • • Rügefrist

Mit einer Fristversäumnis, egal in welchem Ausschreibungsbereich, geht nahezu in sämtlichen Fällen der Verlust der Möglichkeit einher, gegen eine gesondert anfechtbare Entscheidung des Auftraggebers vorzugehen.

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